Freitag, 26. April 2013

Sani Pass, Ostküste und J'Burg

Nach ein paar grandiosen Tagen Abgeschiedenheit in der Wildnis, befinden wir uns jetzt wieder im WLAN Einzugsbereich - daher ein kleiner Bericht welcher an den letzten Artikel anschließt. Noch eine paar Worte zu meinem "Büro": Ich sitze in einer Lodge-Bar in Kasane, welche ein bisschen außerhalb liegt und ein eigenes Wasserloch betreibt. Hier kommen jeden Abend mehrere Elefantenherden zum trinken und man kann ihnen dabei in 50m Entfernung mit einem kühlen Drink zuschauen. Nebst den Elefanten, kommen hier auch Zebras, Giraffen und andere Vierhufer zum trinken - die haben wir aber noch nicht gesehen.

Ok, zurück in die Vergangenheit: Nach einer gemütlichen Nacht in der Ox Bow Lodge, quatschen wir morgens mit ein paar Südafrikanern (Koos, gesprochen Kwiz, & Esma) und tauschten uns über unsere bevorstehende Route aus. Auf dem Weg zum Sani Pass durchfuhren wir das karge Hochland mit teils sehr schlechten Straßen. Bemerkenswert war die Afriski Lodge, dem einzigen Skiressort Afrikas, wo jährlich aber nur wenige Wochen Schnee liegt - bei uns zum Glück nicht :-) Auf dem Weg trafen wir Koos & Esma wieder und ab dann fuhren wir die Strecke im Konvoi; außerdem wurden wir über die Zeit Freunde.

Der Sani Pass fängt mit der sehr simplen Grenzstation Lesothos am Ende des Plateaus an. Der eigentliche Pass befindet sich dann im Niemandsland und, wenn man überlebt, immigriert man am Fuße des Berges nach Südafrika. Die Schotterpiste windet sich in engen, steilen Serpentinen bergab und ein Allrad ist unabdingbar um in den Kurven nicht den Halt zu verlieren. Ich wahr froh dass Koos vor uns fuhr und ich seine Spur sehen konnte - unser Mietwagen hat brav mitgemacht - sodass wir sicher unten ankamen. Der Sani Pass ist wirklich sehr zu empfehlen da die Steilwände hier abrupt in grüne Wiesen übergehen und die Sonne wunderschöne Lichtspiele darauf projeziert.

Unterwegs, bei einem schnellen Mittag mit Koos & Esma, sagten sie dass Koos heute Geburtstag habe und dass sie uns gerne zum Abendessen (Braai/BBQ) auf einem Campingplatz einladen möchten. Wir fuhren also gemeinsam im Abendlicht durch die tollen Drakensberge und erreichten irgendwann einen abgelegenen und ruhigen Campingplatz wo wir Zelte aufbauten und Essen grillten. Da Koos & Esma Deutschland-Fans sind und eine Kollektion von schönen VW Oldtimern besitzen, hatten sie Kassler dabei und natürlich die obligatorische südafrikanische Boerwoers (Burenwurst). Die haben sich auf dem Grill gut miteinander vertragen und wunderbar in Mund und Magen harmoniert :-) 

Schweren Herzens nahmen wir am nächsten Tag Abschied von den Beiden und fuhren dann an die Küste nach Margret bei Durban. Der Campingplatz war zwar nett, leider aber direkt an der Straße und nicht am Strand. Wir grillten eine Boerwoers, die Koos & Esma und geschenkt hatten, schwammen im Pool und spielten Minigolf im Flutlicht. Am nächsten Tag fuhren wir hoch nach Scottborough, wo wir von einem Campingplatz direkt am Meer gehört hatten. Der war wirklich sehr toll nur wurde der Strandbesuch dem letzten Blogartikel geopfert, da wir die Zeit in einem Wifi-Kaffee vergaßen. *ooops*

Am nächsten Morgen, Mittwoch dem 17., war unser Fahrttag, da wir den ganzen Weg von Durban nach Johannesburg zurückfahren mussten um David und Anja abzuholen. Der Tag war, bis auf einen Wasserfall, nicht so spannend bis wir bei unseren Gastgebern Adrian & Louise ankamen. David und Anja kannten sie von ihrer letzten Südafrikareise und sie hatten uns eingeladen bei ihnen in J'Burg zu übernachten. Sie luden uns zu einem Buschfleisch Restaurant ein, wo verschiedenes Wildfleisch an Spießen serviert wird. Jetzt wissen wir z.B. das Krokodil eher fettig ist und ein bisschen nach Huhn schmeckt. Das Essen dort war sehr lecker und der krönende Abschluss war als das Personal um mich versammelte und mir ein südafrikanischen Geburtstagsständchen sang :-D An dem Abend hatte irgendjemand an jedem Tisch Geburtstag und wenn nicht, wurde kurzerhand jemand ausgesucht und Louise hatte mir im Beisein eines Angestellten alles Gute zu Geburtstag gewünscht. Das war so lustig :-D

Am nächsten Morgen holte Louise David & Anja ab und, nach einigen Stunden chillen, fuhren wir zu viert gen Botswana. Der Nandos am Hartebeestsport-Dam hatte aber sehr hohe Anziehungskraft, sodass wir dort uns erst mal stärkten und Erinnerungen an den Dam auffrischten. Bei Nacht kamen wir dann in Botswana an und versuchten unser Glück bei einer Campsite im Lion Park (bei Ramotswa gelegen, wo wir drei Jahre lebten) und diesen dann für uns alleine hatten. Das war ein bisschen Surreal mit einer Achterbahn im Hintergrund und knurrenden Löwen in der Ferne.
Fortsetzung folgt...
Mit den Bildern warten wir bis Deutschland weil die Internet Verbindung hier nicht so toll ist.

Dienstag, 16. April 2013

Ona und Obi fliegen mit Ufthansa nach Ohannesburg

Nach einem guten Start in Berlin saßen wir, nach einem kurzem Aufenthalt in Frankfurt, in einem A380 auf den Weg gen Süden. Neben uns saß Norman, ein Südafrikaner der auf Kurzurlaub in Deutschland gewesen war, und wir kamen schnell ins Gespräch über unsere bevorstehende Reise und wir erzählten ihm dass wir für die erste Woche noch keine allzu konkreten Pläne hätten, aber in die Drakensberge und nach Durban ans Meer wollten. Norman ist schon viel in Südafrika, Botswana & Namibia campen gewesen und kennt sich entsprechend gut aus - er sprudelte förmlich über vor guten Tipps und Empfehlungen und waren schon bei der Optimierung unserer vorgeplanten Route bevor das Fugzeug überhaupt abgehoben hatte. Norman hat uns so sehr weiter geholfen und wir sind Gott sehr für unseren Sitznachbar dankbar! z.B.: wüsstet ihr dass man in der Kalahari am besten nicht unter großen schattigen Bäumen sein Lager aufschlagen sollte? Dort halten sich nämlich die Kühe auf und von ihnen fallen Sandzecken, welche sich schon auf den nächsten Blutspender freuen.

Nach einem guten Flug (wenig Schlaf für Tobi - kann nicht so gut im Flugzeug schlafen), landeten wir in Jo-burg und wurden von einem Fahrer unserer Mietwagenfirma abgeholt und bekamen, serviert mit einem feucht-fröhlichem tropischem Gewitter, die Einweisung in unseren 4x4 und seine Ausstattung. Riecht zwar ein bisschen muffig aber ansonsten macht er viel Spass. Lustigerweise ist er von Kea Campers, welche wir aus Neuseeland kennen, und so fahren wir mit einem neuseeländischen Vogel durch die südafrikanische Landschaft. Im Zelt aufklappen werden wir wahrscheinlich erst bei Abgabe des Fahrzeuges so richtig geübt sein :-)

Nach einem Besuch bei Nandos (sorry David H. - we had to do it) und dem Einkauf der Grundnahrungsmittel, sind wir südöstlich Richtung Durban gefahren um zum Golden Gate National Park zu fahren, wo wir erst nach Einbruch der Dunkelheit ankamen und dort eiligst aßen und unser Zelt aufklappten. Übrigens, hier ist es teilweise schon frisch und selbst für Winter-erfahrene Deutsche nicht so angenehm; hier bricht so langsam der Herbst an und dadurch geht es Nachts schon in den einstelligen Gradbereich. Nach einer kühlen Nacht wachten wir dann zu einer tollen Sicht auf. Um uns herum leuchteten farbige Felswände im Morgenlicht - morgens machten wir noch eine tolle Wanderung zu den Felsen. Würde man mich dort blind aussetzen, könnte ich nur mit Schwierigkeiten bestimmen ob ich in Neuseeland oder in Afrika bin.


Dank der Ratschläge von Norman, sind wir dann nach Lesotho gefahren, wo wir den Sani Pass ansteuern. Der Unterschied zwischen den Ländern ist schon sehr krass. Die Region um Lesotho herum ist recht europäisch, in Lesotho ist es aber sehr "afrikanisch". Schlechte Strassen, ärmere Leute, Menschen sammeln sich alle paar Meter und quatschen oder hüten Tiere, wovon es auch sehr viele gibt. Die Landschaft ist recht grün, der Boden steinig, die Erde rot und die Berge hoch. Wir hatten und Mühe gegeben unser Ziel vor Einbruch der Dunkelheit zu erreichen und wir erreichten pünktlich unser Hotel in Oxbow, in wessen Nähe sich Afriski befindet, eine der wenigen Skipisten Afrikas. 


Mittwoch, 24. Oktober 2012

Hallo Du!

Danke für deinen Besuch! Das ist der Blog von Toby, der im Ops Team arbeitet und er freut sich sehr dass du (warscheinlich) seinen QR Code gescannt hast und hier gelandet bist. Bitte lass mir doch einen Kommentar - much appreciated!!!

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Refactoring

Zur besseren Erkennung habe ich das Ministeck noch mal optimiert. Jetzt gibt es sowohl bei Android als auch beim iPhone eine doppelt so schnelle Erkennung!

Tataaa!

Freitag, 12. Oktober 2012

Rekursion

Als kleines Bastelprojekt bei Immobilienscout24 (meinem neuen Arbeitgeber), hat jeder Mitarbeiter eine Ministecktafel und bunte Steine bekommen. Nach einer kleinen Brainstorm Phase bin ich auf diese Idee hier gekommen - halt eine Rekursion ;-) Übernächste Woche poste ich noch mal ein Bild von der Wand, wo die Tafeln aufgehängt und ausgestellt werden. Coole Aktion, finde ich...


Work in Progress

Testlabor

Fertiges Produkt

Mittwoch, 19. September 2012

Gungor - Dry Bones (Teil 2)

Dieses Lied ist vor einiger Zeit schon mal auf dem Blog aufgetaucht, aber ich habe Live Version gefunden die Mona und mich voll begeistert hat! Eine ungewöhnliche Kombo rund um Gungor erzeugt eine faszinierende Stimmung mit dem Lied Dry Bones: