Ehm, die Reise ist jetzt schon fast wieder ein halbes Jahr her, aber ich hatte in meiner ToDo Liste immer noch den Punkt die Bilder unserer Zeit in Botswana auch hoch zu laden. Da ich für den letzten Artikel eh am PC saß, habe ich diese Bilder auch hoch geladen. Mit wenig Worten umkleidet, lasse ich einfach die Bilder für sich sprechen:
Sonntag, 1. September 2013
Wandern in der Sächsischen Schweiz
Um mal wieder ein bisschen Bergluft und Abenteuer zu schnuppern, sind meine Bruder David, meinen beiden Schwager Samy & Benji und ich in der Sächsischen Schweiz wandern & boofen gegangen. Dies ist nun mein drittes Mal gewesen, jedoch gab es wieder eine ganze Menge neuer Orte und Eindrücke welche neu waren. Besonders toll war das Wetter - den einzigen Regen hatten wir während einer Nacht, wo wir aber die Boofe mit einer Plane vorsorglich abgedichtet hatten.
Nebst einem Wespenstich, haben wir keine Verletzungen zu beklagen und wir hatten sehr viel Spass auf der Tour und die Gruppenstärke von vier ist auch sehr praktisch (größere Gruppen sing logistisch schwierig). In der Sächsischen Schweiz hat man das Gefühl in dem Deutschland zu sein wo noch nicht alles abgesichert und entschärft ist - es gibt genug potenzial für Adrenalin und der Volkssport Boofen sorgt für viel Spass. Damit das so bleibt, sollten sich alle Besucher an den Leitsatz halten, welchen wir in Neuseeland gelernt haben:
Take nothing but pictures leave nothing but footprints, kill nothing but time
Viel Spass beim Anschauen der Bilder!
Nebst einem Wespenstich, haben wir keine Verletzungen zu beklagen und wir hatten sehr viel Spass auf der Tour und die Gruppenstärke von vier ist auch sehr praktisch (größere Gruppen sing logistisch schwierig). In der Sächsischen Schweiz hat man das Gefühl in dem Deutschland zu sein wo noch nicht alles abgesichert und entschärft ist - es gibt genug potenzial für Adrenalin und der Volkssport Boofen sorgt für viel Spass. Damit das so bleibt, sollten sich alle Besucher an den Leitsatz halten, welchen wir in Neuseeland gelernt haben:
Take nothing but pictures leave nothing but footprints, kill nothing but time
Viel Spass beim Anschauen der Bilder!
Samstag, 11. Mai 2013
Bilder von der ersten Woche in Südafrika
Da wir jetzt endlich dazu kommen die Bilder zu sortieren, habe ich in einem Zuge eine Auswahl von Bildern der ersten Woche in Südafrika hochgeladen. Wer Text dazu haben möchte, findet diesen in den zwei Blog Artikeln Ona und Obi fliegen mit Ufthansa nach Ohannesburg und Sani Pass, Ostküste und J'Burg. Viel Spass beim Anschauen!
Unsere Route in Südafrika & Botswana
Ich habe nachträglich unsere Route durch Südafrika & Botswana in Google Maps eingetragen und veröffentliche sie hier. Die Gesamtlänge der Strecke waren knapp 6000KM wofür wir 720L Diesel in unseren Nissan Hardbody getankt haben.
Größere Kartenansicht
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Sonntag, 5. Mai 2013
Von Gaberone nach Maun
Da wir gerade auf dem Rückweg über die recht eintönige Trans-Kalahari Highway sind, habe ich ein paar Minuten um den Bericht über unsere Reise weiter zu schreiben. Abends erreichten wir also erst nach Einbruch der Dunkelheit den Grenzübergang von Lobatse und suchten auf der Strasse in Richtung Gaberone einen Campingplatz. Fündig wurden wir beim Lion Park wo wir zum ersten Mal zu Viert campten und wir David und Anja in die Ausrüstung und Besonderheiten des Geländewagens einwiesen. Den Campingplatz hatten wir für uns alleine - nur am nächsten Morgen erfreute sich eine Gruppe Arbeiter über die erwünschte Abwechselung einer frühstückenden Touristengruppe.
Da wir aufgrund des Regens keines der Geräte des Parks benutzen konnten, handelten wir stattdessen das Besichtigen der Löwenfütterung aus. Der Guide war sehr nett und informativ und die Löwen nicht nur Hungrig sondern auch Agressiv - da Paarungszeit war, schützen die konkurierenden Männchen ihre Weibchen und kämpften gegeneinander. Das löst schon eine Portion Respekt aus wenn so große starke Tiere ohrenbetäuben knurren (hört sich an wie ein alter 8 Zylinder Motor im Leerlauf) und ihre Pranken und Zähne im Kampf gegeneinander anwenden. Auf einmal schien der Zaun zwischen uns und den Großkatzen doch nicht mehr so sicher und undurchdringbar; der Guide setzt sich dafür ein die Männchen voneinander zu trennen, die Parkverwaltung hat hierfür aber kein Geld.
Von dort fuhren wir auf einen Abstecher nach Ramotswa, wo wir als Familie von 95-98 drei Jahre lang lebten und entsprechend viele Erinnerungen an unser Haus und die Krankenhausanlage haben. Auf unser ehemaliges Grundstück kamen wir leider nicht drauf, es sah aber alles ein bisschen verwildert aus - nicht zu vergleichen mit den Tagen wo Mum und unser Gärtner Ra Tax sich liebevoll um den Garten kümmerten und viele Blumen das Gelände schmückten. Auch der hohe Kaktäen-Wall um das Grundstück herum sieht auch ziemlich verwildert und verwunschen aus. Von dort spazierten wir zum Krankenhaus, dem Bamalete Lutheran Hospital, wo wir wegen unserer Kamera ruppig von einer Schwester angefahren wurden. Nach ein paar erklärenden Worten sagte Sie dass sie den letzten Arzt, welchen wir noch aus unserer Zeit kennen, rufen würde. Dr Vincent war so freundlich und herzlich sodass er sich Zeit für uns nahm um uns in seiner Pause das Krankenhaus zu zeigen und ein bisschen über die Entwicklung der vergangenen Jahre zu erzählen. Wir sahen die Kapelle, das Hospiz, die neue Wäscherei und den Innenhof des Krankenhauses. Dieser Abstecher hat viele Erinnerungen in uns ausgelöst und wir sind Gott dankbar dass wir Ramotswa wiedersehen und unseren Mädels zeigen konnten.
In Gaberone aßen wir noch schnell bei Spurs und fuhren dann in der Nacht (mal wieder) nach Serowe zum Khama Rhino Sanctuary, dem einzigen Ort on Botswana wo es noch Nashörner gibt. Trotz der späten Stunde ließ man uns rein und wir campten zum ersten Mal in einem Nationalpark im südlichen Afrika. Trotz des Regens hatten wir einen guten Abend und morgens nutzen wir einen Wolkensturz um in nebeneinanderliegenden Duschparzellen unter grasbedecktem Dach zu Duschen - so konnten wir 4 beim Duschen uns trotzdem miteinander von Kabine zu Kabine unterhalten. Hiernach machten wir einen Game Drive, wo wir viele Tiere aber keine Rhinos sahen. Trotzdem toll!
Von dort ging es nach Norden zu den Salzpfannen - als wir auf dem Weg einen Tankwart fragten wie heftig der Regen in den letzten Tagen war (seit der Einreise hatte es geregnet), guckte uns dieser ein bisschen fragend an und sagte dass es mehrere Wochen nicht mehr geregnet hatte. Da wurd uns bewusst dass die Kalahari Wüste nicht mehr weit sein konnte und unsere muffigen Zelte endlich trocknen konnten. Gleich am Anfang der ersten Salzpfanne verfuhren wir uns schon und fuhren, unserem GPS nach, über das (trockene) Salz ohne andere Spuren zu finden. Zwischen den Salzflächen gab es buschige Erhebungen, welche aufgrund von schlecht sehbaren Tierbauten ziemlich abendteuerlich waren. Irgendwann sahen wir einen Wasserturm in der Ferne und David setzte sich auf die Stoßstange um mit seiner Taschenlampe den Boden auf Löcher abzusuchen. Einmal verschwand ein Reifen zu Hälfte in einem Loch, aber Dank 4x4 war das kein Problem - Rückwärtsgang einlegen und raus.
Mit großer Erleichterung erreichten wir eine Straße welche entlang eine Zaunes verlief. Mittlerweile war es Stockduster und nach ein paar KM wurde uns bewusste dass wir nicht an einem Kuhgehege sondern einem Pestschutzzaun entlang fuhren. Nach mehrfachem Wenden und vielen Kilometern erreichten wir das einzige Tor der Region, welches gar nicht so weit von unserem urspünglichen Einmündungspunkt lag. Der Wachmann, der die Taschenlampe gewackelt hatte um uns zu sich zu lotsen, beschrieb uns den Weg zur Lekhubu Island wo wir nächtigen wollten.
Lekuhbu ist eine Erhebung in der sonst sehr flachen Salzpfanne, welche vom Sonnauf- und Untergang in goldenes Licht getaucht wird und die ohnehin faszierenden Baobab Bäume noch mal spannender wirken lässt. Das einzig doofe war der stolze Preis von US$30 Person/Nacht, was angesichts des Plumpsklos als einzige Einrichtung nicht
wirklich gerechtfertigt war.
Von dort aus setzte sich Mona zum ersten Mal in Afrika hinters Steuer und chauffierte uns auf dem Steg zwischen zwei Salzpfannen nach Norden. Selbst in der heißen, einsamen Einöde leben vereinzelt Menschen und kultivieren dort Rinder. Nach einem kurzen Umweg über das Nata Bird Sanctuary (wo wir einige Flamingos sehen konnten) fuhren wir nach Maun, welches das Eintrittstor zum Okavango Delta ist und seine Daseinsberechtigung dem Tourismus zu verdanken hat. Unser bewährter Reiseführer (Hupe Verlag - sehr hilfreich!) empfahl eine tolle Lodge wo wir unsere Zelte aufklappten und uns am nächsten morge einen guten Brunch genehmigten.
In Maun tankten wir, kauften ein und buchten die Campsites für die Moremi und Chobe Nationalparks. Was wir dort erlebten, darüber berichten wir im nächsten Artikel.
Da wir aufgrund des Regens keines der Geräte des Parks benutzen konnten, handelten wir stattdessen das Besichtigen der Löwenfütterung aus. Der Guide war sehr nett und informativ und die Löwen nicht nur Hungrig sondern auch Agressiv - da Paarungszeit war, schützen die konkurierenden Männchen ihre Weibchen und kämpften gegeneinander. Das löst schon eine Portion Respekt aus wenn so große starke Tiere ohrenbetäuben knurren (hört sich an wie ein alter 8 Zylinder Motor im Leerlauf) und ihre Pranken und Zähne im Kampf gegeneinander anwenden. Auf einmal schien der Zaun zwischen uns und den Großkatzen doch nicht mehr so sicher und undurchdringbar; der Guide setzt sich dafür ein die Männchen voneinander zu trennen, die Parkverwaltung hat hierfür aber kein Geld.
Von dort fuhren wir auf einen Abstecher nach Ramotswa, wo wir als Familie von 95-98 drei Jahre lang lebten und entsprechend viele Erinnerungen an unser Haus und die Krankenhausanlage haben. Auf unser ehemaliges Grundstück kamen wir leider nicht drauf, es sah aber alles ein bisschen verwildert aus - nicht zu vergleichen mit den Tagen wo Mum und unser Gärtner Ra Tax sich liebevoll um den Garten kümmerten und viele Blumen das Gelände schmückten. Auch der hohe Kaktäen-Wall um das Grundstück herum sieht auch ziemlich verwildert und verwunschen aus. Von dort spazierten wir zum Krankenhaus, dem Bamalete Lutheran Hospital, wo wir wegen unserer Kamera ruppig von einer Schwester angefahren wurden. Nach ein paar erklärenden Worten sagte Sie dass sie den letzten Arzt, welchen wir noch aus unserer Zeit kennen, rufen würde. Dr Vincent war so freundlich und herzlich sodass er sich Zeit für uns nahm um uns in seiner Pause das Krankenhaus zu zeigen und ein bisschen über die Entwicklung der vergangenen Jahre zu erzählen. Wir sahen die Kapelle, das Hospiz, die neue Wäscherei und den Innenhof des Krankenhauses. Dieser Abstecher hat viele Erinnerungen in uns ausgelöst und wir sind Gott dankbar dass wir Ramotswa wiedersehen und unseren Mädels zeigen konnten.
In Gaberone aßen wir noch schnell bei Spurs und fuhren dann in der Nacht (mal wieder) nach Serowe zum Khama Rhino Sanctuary, dem einzigen Ort on Botswana wo es noch Nashörner gibt. Trotz der späten Stunde ließ man uns rein und wir campten zum ersten Mal in einem Nationalpark im südlichen Afrika. Trotz des Regens hatten wir einen guten Abend und morgens nutzen wir einen Wolkensturz um in nebeneinanderliegenden Duschparzellen unter grasbedecktem Dach zu Duschen - so konnten wir 4 beim Duschen uns trotzdem miteinander von Kabine zu Kabine unterhalten. Hiernach machten wir einen Game Drive, wo wir viele Tiere aber keine Rhinos sahen. Trotzdem toll!
Von dort ging es nach Norden zu den Salzpfannen - als wir auf dem Weg einen Tankwart fragten wie heftig der Regen in den letzten Tagen war (seit der Einreise hatte es geregnet), guckte uns dieser ein bisschen fragend an und sagte dass es mehrere Wochen nicht mehr geregnet hatte. Da wurd uns bewusst dass die Kalahari Wüste nicht mehr weit sein konnte und unsere muffigen Zelte endlich trocknen konnten. Gleich am Anfang der ersten Salzpfanne verfuhren wir uns schon und fuhren, unserem GPS nach, über das (trockene) Salz ohne andere Spuren zu finden. Zwischen den Salzflächen gab es buschige Erhebungen, welche aufgrund von schlecht sehbaren Tierbauten ziemlich abendteuerlich waren. Irgendwann sahen wir einen Wasserturm in der Ferne und David setzte sich auf die Stoßstange um mit seiner Taschenlampe den Boden auf Löcher abzusuchen. Einmal verschwand ein Reifen zu Hälfte in einem Loch, aber Dank 4x4 war das kein Problem - Rückwärtsgang einlegen und raus.
Mit großer Erleichterung erreichten wir eine Straße welche entlang eine Zaunes verlief. Mittlerweile war es Stockduster und nach ein paar KM wurde uns bewusste dass wir nicht an einem Kuhgehege sondern einem Pestschutzzaun entlang fuhren. Nach mehrfachem Wenden und vielen Kilometern erreichten wir das einzige Tor der Region, welches gar nicht so weit von unserem urspünglichen Einmündungspunkt lag. Der Wachmann, der die Taschenlampe gewackelt hatte um uns zu sich zu lotsen, beschrieb uns den Weg zur Lekhubu Island wo wir nächtigen wollten.
Lekuhbu ist eine Erhebung in der sonst sehr flachen Salzpfanne, welche vom Sonnauf- und Untergang in goldenes Licht getaucht wird und die ohnehin faszierenden Baobab Bäume noch mal spannender wirken lässt. Das einzig doofe war der stolze Preis von US$30 Person/Nacht, was angesichts des Plumpsklos als einzige Einrichtung nicht
wirklich gerechtfertigt war.
Von dort aus setzte sich Mona zum ersten Mal in Afrika hinters Steuer und chauffierte uns auf dem Steg zwischen zwei Salzpfannen nach Norden. Selbst in der heißen, einsamen Einöde leben vereinzelt Menschen und kultivieren dort Rinder. Nach einem kurzen Umweg über das Nata Bird Sanctuary (wo wir einige Flamingos sehen konnten) fuhren wir nach Maun, welches das Eintrittstor zum Okavango Delta ist und seine Daseinsberechtigung dem Tourismus zu verdanken hat. Unser bewährter Reiseführer (Hupe Verlag - sehr hilfreich!) empfahl eine tolle Lodge wo wir unsere Zelte aufklappten und uns am nächsten morge einen guten Brunch genehmigten.
In Maun tankten wir, kauften ein und buchten die Campsites für die Moremi und Chobe Nationalparks. Was wir dort erlebten, darüber berichten wir im nächsten Artikel.
Freitag, 26. April 2013
Sani Pass, Ostküste und J'Burg
Nach ein paar grandiosen Tagen Abgeschiedenheit in der Wildnis, befinden wir uns jetzt wieder im WLAN Einzugsbereich - daher ein kleiner Bericht welcher an den letzten Artikel anschließt. Noch eine paar Worte zu meinem "Büro": Ich sitze in einer Lodge-Bar in Kasane, welche ein bisschen außerhalb liegt und ein eigenes Wasserloch betreibt. Hier kommen jeden Abend mehrere Elefantenherden zum trinken und man kann ihnen dabei in 50m Entfernung mit einem kühlen Drink zuschauen. Nebst den Elefanten, kommen hier auch Zebras, Giraffen und andere Vierhufer zum trinken - die haben wir aber noch nicht gesehen.
Ok, zurück in die Vergangenheit: Nach einer gemütlichen Nacht in der Ox Bow Lodge, quatschen wir morgens mit ein paar Südafrikanern (Koos, gesprochen Kwiz, & Esma) und tauschten uns über unsere bevorstehende Route aus. Auf dem Weg zum Sani Pass durchfuhren wir das karge Hochland mit teils sehr schlechten Straßen. Bemerkenswert war die Afriski Lodge, dem einzigen Skiressort Afrikas, wo jährlich aber nur wenige Wochen Schnee liegt - bei uns zum Glück nicht :-) Auf dem Weg trafen wir Koos & Esma wieder und ab dann fuhren wir die Strecke im Konvoi; außerdem wurden wir über die Zeit Freunde.
Der Sani Pass fängt mit der sehr simplen Grenzstation Lesothos am Ende des Plateaus an. Der eigentliche Pass befindet sich dann im Niemandsland und, wenn man überlebt, immigriert man am Fuße des Berges nach Südafrika. Die Schotterpiste windet sich in engen, steilen Serpentinen bergab und ein Allrad ist unabdingbar um in den Kurven nicht den Halt zu verlieren. Ich wahr froh dass Koos vor uns fuhr und ich seine Spur sehen konnte - unser Mietwagen hat brav mitgemacht - sodass wir sicher unten ankamen. Der Sani Pass ist wirklich sehr zu empfehlen da die Steilwände hier abrupt in grüne Wiesen übergehen und die Sonne wunderschöne Lichtspiele darauf projeziert.
Unterwegs, bei einem schnellen Mittag mit Koos & Esma, sagten sie dass Koos heute Geburtstag habe und dass sie uns gerne zum Abendessen (Braai/BBQ) auf einem Campingplatz einladen möchten. Wir fuhren also gemeinsam im Abendlicht durch die tollen Drakensberge und erreichten irgendwann einen abgelegenen und ruhigen Campingplatz wo wir Zelte aufbauten und Essen grillten. Da Koos & Esma Deutschland-Fans sind und eine Kollektion von schönen VW Oldtimern besitzen, hatten sie Kassler dabei und natürlich die obligatorische südafrikanische Boerwoers (Burenwurst). Die haben sich auf dem Grill gut miteinander vertragen und wunderbar in Mund und Magen harmoniert :-)
Schweren Herzens nahmen wir am nächsten Tag Abschied von den Beiden und fuhren dann an die Küste nach Margret bei Durban. Der Campingplatz war zwar nett, leider aber direkt an der Straße und nicht am Strand. Wir grillten eine Boerwoers, die Koos & Esma und geschenkt hatten, schwammen im Pool und spielten Minigolf im Flutlicht. Am nächsten Tag fuhren wir hoch nach Scottborough, wo wir von einem Campingplatz direkt am Meer gehört hatten. Der war wirklich sehr toll nur wurde der Strandbesuch dem letzten Blogartikel geopfert, da wir die Zeit in einem Wifi-Kaffee vergaßen. *ooops*
Am nächsten Morgen, Mittwoch dem 17., war unser Fahrttag, da wir den ganzen Weg von Durban nach Johannesburg zurückfahren mussten um David und Anja abzuholen. Der Tag war, bis auf einen Wasserfall, nicht so spannend bis wir bei unseren Gastgebern Adrian & Louise ankamen. David und Anja kannten sie von ihrer letzten Südafrikareise und sie hatten uns eingeladen bei ihnen in J'Burg zu übernachten. Sie luden uns zu einem Buschfleisch Restaurant ein, wo verschiedenes Wildfleisch an Spießen serviert wird. Jetzt wissen wir z.B. das Krokodil eher fettig ist und ein bisschen nach Huhn schmeckt. Das Essen dort war sehr lecker und der krönende Abschluss war als das Personal um mich versammelte und mir ein südafrikanischen Geburtstagsständchen sang :-D An dem Abend hatte irgendjemand an jedem Tisch Geburtstag und wenn nicht, wurde kurzerhand jemand ausgesucht und Louise hatte mir im Beisein eines Angestellten alles Gute zu Geburtstag gewünscht. Das war so lustig :-D
Am nächsten Morgen holte Louise David & Anja ab und, nach einigen Stunden chillen, fuhren wir zu viert gen Botswana. Der Nandos am Hartebeestsport-Dam hatte aber sehr hohe Anziehungskraft, sodass wir dort uns erst mal stärkten und Erinnerungen an den Dam auffrischten. Bei Nacht kamen wir dann in Botswana an und versuchten unser Glück bei einer Campsite im Lion Park (bei Ramotswa gelegen, wo wir drei Jahre lebten) und diesen dann für uns alleine hatten. Das war ein bisschen Surreal mit einer Achterbahn im Hintergrund und knurrenden Löwen in der Ferne.
Fortsetzung folgt...
Mit den Bildern warten wir bis Deutschland weil die Internet Verbindung hier nicht so toll ist.
Mit den Bildern warten wir bis Deutschland weil die Internet Verbindung hier nicht so toll ist.
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