Donnerstag, 6. November 2014

Cartagena mit Familie Kniesz

Die erste Woche in Kolumbien haben wir mit der gesamten Familie Kniesz im karibischen Cartagena  verbracht; wo es knall-heiß und super schwül war. Dort haben wir die schöne Altstadt genossen (sie ist fast spanischer als Spanien) und haben zwei Bootausflüge an entlegene Strände gemacht wovon zweiterer zur Playa Blanca (Weißer Strand) echt großartig war. Weißer feiner Sand, blaues Wasser, Korallen, Palmen, viele aufdringliche Verkäufer... Vor 5 Jahren hatte ich mir von dort einen heftigen Durchfall von dort mitgebracht, diesmal erfreuen sich aber alle bester Gesundheit.

Die Küstenregion in Kolumbien hat sehr hohe schwarze Bevölkerungsanteile da sich viele ehemalige Sklaven dort sesshaft gemacht haben. Das merkt man einige hundert Jahre später noch durch die Latino-Afrikanischen Rhythmen (googelt mal Vallenato), das Essen, die Sprache, leider aber auch durch das bunte Chaos :-D Jedes mal fühle ich mich ein bisschen als wäre ich in Afrika, nur das alle Spanisch sprechen.

Samstag sind wir dann nach Medellin geflogen, wo ich bisher noch nicht war, Familie Kniesz aber 8 Jahre gewohnt hat. Der Unterschied zwischen den Städten ist gefühlt etwa wie Kiel zu München (außer das Kiel nicht so chaotisch ist :-D). Medellin liegt in einem riesigen Tal, umgeben von den Bergen der Kordilleren und man hat das Gefühl man ist in einer tropischen Schweiz. Kommt man vom Flughafen (45min außerhalb der Stadt), schlängelt man sich immer weiter runter und sieht dann schließlich die gigantische Stadt unten im Tal liegen. Mit einem Freund von Sammy, welcher uns vom Flughafen abgeholt hat, waren wir noch sehr lecker essen und wurden dann sehr freundlich von der Familie Restrepo aufgenommen, bei denen wir die einge Tage übernachten durften.

Auch waren wir in der Gemeinde, wo Familie Kniesz früher Teil von waren und lustigerweise kannten mich einige Gemeindemitglieder schon von Fotos. Die Gemeinde mietet eine alte Finca, welche durch die angrenzenden Hochhäuser sehr einen starken Kontrast bildet. Die Geschwindigkeit mit der hier Hochhäuser und Einkaufsmeilen entstehen ist atemberaubend. Es gibt hier natürlich die Slums und sehr arme Wohngegenden, aber der Wirtschaftswachstum ist beachtlich und der Lebensstandard zum Teil sehr hoch. Die Menschen sind hier sehr herzlich und nehmen sich trotz meiner sehr gebrochenen Spanisch Kenntnisse Zeit um mit mir zu quatschen und sind da sehr geduldig - Englisch wird hier sehr selten gesprochen. Hier sind ein paar Bilder von der gemeinsamen Zeit:

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Mittwoch, 30. Juli 2014

Böhmische und Sächsische Schweiz

Das Gebiet wo ich mittlerweile am öftesten gewandert bin und jedes mal neue Schönheiten entdecke, ist die Sächsische Schweiz. Dieses Mal waren wir zu viert - mein Schwager Samy, mein Bruder David und mein Kumpel David - zusammen haben wir sowohl Sächsische (Deutschland) als auch die Böhmische Schweiz (Tschechien) unsicher gemacht.

Die erste Nacht durften wir bei Sylvia in Dresden nächtigen um uns dann auf den Weg zu den sieben Zwergen nach Hinterhermsdorf zu machen. Entlang der Kirnitsch sind wir, mit kurzer Badepause im kühlen Nass, bei bestem Wetter über die offene Grenze nach Tschechien gewandert. Da dort Boofen (freiübernachten) illegal ist, haben wir auf dem Campingplatz in Mezni Louka ein Zelt mit unseren Planen und Seilen improvisiert.

Am Samstag sind wir dann den schönen Weg zum Prebischtor gewandert und die tolle alte Baude am Tor bestaunt und dort ein Bier getrunken. Im Gegensatz zum Rest unserer Wanderung, waren viele Menschen aller Altersklassen dort unterwegs und ein freundlicher Tscheche hat meinen Bruder auf einen Schnaps eingeladen. Wie das genau lief müsst ihr ihn fragen :-D

Über die grüne Grenze sind wir dann zurück nach Deutschland gewandert und haben dort, in guter alter Tradition, im Zeughaus unsere Wasservorräte aufgefüllt und ein leckeres Lammsbräu genossen. Ganz in der Nähe vom Zeughaus gibt es ein paar nette Boofen, wovon wir die am Kanstein genommen haben. Dort hatte ich meine erste Nacht in der Sächsischen Schweiz verbracht als Moritz, Katrin und Steffi mit mir vor 6 Jahren dort waren.

Aus Wanderung Elbsandsteingebirge damals im Jahr 2008
Mit sehr netten Nachbarn haben wir dort Aussicht, Gemeinschaft und eine gute Camping-Mahlzeit genossen. Die Sternklare Nacht, die Stille, das dunkle Panorama und das Wetterleuchten am Himmel kann kein Hotel der Welt bieten und überbietet jeden Comfort-Abstrich und Muskelkater den man durch das Wandern hinnehmen muss. In der Wildnis wird man sich der Relation von Mensch zum Rest der Schöpfung bewusst, wenn man dies sucht, findet man ein Übermass der Kreativität Gottes.

Am Sonntag sind wir Schweißgebadet Hügel runter und hoch gewandert um schließlich gediegen auf dem Pohlhorn bei toller Aussicht Mittag zu essen. Nach einem strammen Marsch und einer sportlichen Autofahrt haben wir den Fernbus in Dresden pünktlich erreicht und uns herzlich verabschiedet. Jetzt ist der Outdoor-Hunger vorerst ein bisschen gestillt und mit vielen Bildern und Eindrücken sind wir nach Hause zurückgekehrt. Hier sind die Bilder von unserem Abenteuer:

Freitag, 6. Juni 2014

Beautiful Eulogy mit Symbols & Signs

Guter HipHop mit Message ist selten - guter christlicher HipHop noch ein Spurenelement wie Erdnusspuren im Toastbrot. Beautiful Eulogy schafft es theologische Inhalte in clevere Reime zu packen, musikalisch zu unterstreichen und in einem innovativem Musikvideo einzurahmen.



P.s.: Beim Stöbern habe ich Crimson Cord von Propaganda gefunden, einem der Rapper von Beautiful Eulogy. Es geht um Schmerz und die binden Kraft der Sünde.

Mittwoch, 4. Juni 2014

Bastille singt Flaws

Bastille ist eine Band die ich ( u.A. durch meine Elektro-Vergangenheit) sehr zu schätzen gelernt habe. Besonders gut finde ich wie der Lead Sänger Dan Smith seine Stimme mehrfach aufnimmt und an vielen Stellen ihrer Lieder zu einem mehrstimmigen Ensemble aufbaut. Das gesagt, ist ihr Talent bei Live Sessions nicht weniger gut. Film ab:

Montag, 2. Juni 2014

Himmelfahrt mit Armin & Luise

Über das verlängerte Wochenende waren Monas Eltern bei uns zu Besuch und wir haben schöne Ausflüge unternommen und die Zeit zusammen genossen. Besucht haben wir u.A. die Lutherstadt Wittenberg, den Sans Sousci Schlosspark und die Gärten der Welt. Das schöne Sonnenwetter und die frische Luft haben geholfen meine Erkältung ein wenig zu kurieren.
Uns hat das Neue Palais in Potsdam sehr an Downton Abbey erinnert, vor allem als erklärt wurde wie man das Gebäude auf Elektrische Beleuchtung und Bädern mit fließenden Wasser umgerüstet hat. Da waren uns die Engländer ein wenig voraus. Ansonsten haben wir insgesamt sehr den Mix aus Geschichte, Grünanlagen und Gemeinschaft genossen (3xG!).

Sonntag, 1. Juni 2014

Josh Garrels singt Pilot Me

Neuentdeckung der Woche ist Josh Garrels. Toll sind, nebst seiner Musik, seine live gespielten Musikvideos was sehr gut zu seinem "handgemachtem" Folk/R'nB passt. Viel Spass beim Seele baumeln lassen :-)