Dienstag, 13. Mai 2014

Auf Urlaub in Israel

Im Frühling waren wir zu Besuch in Israel und haben dort viele spannende Dinge erlebt und eine tolle Zeit mit meiner Familie genießen können. Verschiedene Aspekte des Landes haben uns beeindruckt, wie zum Beispiel der Kontrast zwischen der öden Negev Wüste und dem fruchtbaren Galiläa oder das Nationalverständnis und der Überlebenswillen der in dieser jungen Nation zu finden ist. Zwei Highlights waren eine spontane persönliche Führung im Felsengrab in Jerusalem und die Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag. Israel ist ein spannendes Land voller Gegensätze und wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal dort. Und dort ist es heiß...

Sonntag, 1. September 2013

Bilder aus Botswana

Ehm, die Reise ist jetzt schon fast wieder ein halbes Jahr her, aber ich hatte in meiner ToDo Liste immer noch den Punkt die Bilder unserer Zeit in Botswana auch hoch zu laden. Da ich für den letzten Artikel eh am PC saß, habe ich diese Bilder auch hoch geladen. Mit wenig Worten umkleidet, lasse ich einfach die Bilder für sich sprechen:

Wandern in der Sächsischen Schweiz

Um mal wieder ein bisschen Bergluft und Abenteuer zu schnuppern, sind meine Bruder David, meinen beiden Schwager Samy & Benji und ich in der Sächsischen Schweiz wandern & boofen gegangen. Dies ist nun mein drittes Mal gewesen, jedoch gab es wieder eine ganze Menge neuer Orte und Eindrücke welche neu waren. Besonders toll war das Wetter - den einzigen Regen hatten wir während einer Nacht, wo wir aber die Boofe mit einer Plane vorsorglich abgedichtet hatten.

Nebst einem Wespenstich, haben wir keine Verletzungen zu beklagen und wir hatten sehr viel Spass auf der Tour und die Gruppenstärke von vier ist auch sehr praktisch (größere Gruppen sing logistisch schwierig). In der Sächsischen Schweiz hat man das Gefühl in dem Deutschland zu sein wo noch nicht alles abgesichert und entschärft ist - es gibt genug potenzial für Adrenalin und der Volkssport Boofen sorgt für viel Spass. Damit das so bleibt, sollten sich alle Besucher an den Leitsatz halten, welchen wir in Neuseeland gelernt haben:

Take nothing but pictures leave nothing but footprints, kill nothing but time

Viel Spass beim Anschauen der Bilder!

Samstag, 11. Mai 2013

Bilder von der ersten Woche in Südafrika

Da wir jetzt endlich dazu kommen die Bilder zu sortieren, habe ich in einem Zuge eine Auswahl von Bildern der ersten Woche in Südafrika hochgeladen. Wer Text dazu haben möchte, findet diesen in den zwei Blog Artikeln Ona und Obi fliegen mit Ufthansa nach Ohannesburg und Sani Pass, Ostküste und J'Burg. Viel Spass beim Anschauen! 

Unsere Route in Südafrika & Botswana

Ich habe nachträglich unsere Route durch Südafrika & Botswana in Google Maps eingetragen und veröffentliche sie hier. Die Gesamtlänge der Strecke waren knapp 6000KM wofür wir 720L Diesel in unseren Nissan Hardbody getankt haben.




Größere Kartenansicht

Sonntag, 5. Mai 2013

Von Gaberone nach Maun

Da wir gerade auf dem Rückweg über die recht eintönige Trans-Kalahari Highway sind, habe ich ein paar Minuten um den Bericht über unsere Reise weiter zu schreiben. Abends erreichten wir also erst nach Einbruch der Dunkelheit den Grenzübergang von Lobatse und suchten auf der Strasse in Richtung Gaberone einen Campingplatz. Fündig wurden wir beim Lion Park wo wir zum ersten Mal zu Viert campten und wir David und Anja in die Ausrüstung und Besonderheiten des Geländewagens einwiesen. Den Campingplatz hatten wir für uns alleine - nur am nächsten Morgen erfreute sich eine Gruppe Arbeiter über die erwünschte Abwechselung einer frühstückenden Touristengruppe.

Da wir aufgrund des Regens keines der Geräte des Parks benutzen konnten, handelten wir stattdessen das Besichtigen der Löwenfütterung aus. Der Guide war sehr nett und informativ und die Löwen nicht nur Hungrig sondern auch Agressiv - da Paarungszeit war, schützen die konkurierenden Männchen ihre Weibchen und kämpften gegeneinander. Das löst schon eine Portion Respekt aus wenn so große starke Tiere ohrenbetäuben knurren (hört sich an wie ein alter 8 Zylinder Motor im Leerlauf) und ihre Pranken und Zähne im Kampf gegeneinander anwenden. Auf einmal schien der Zaun zwischen uns und den Großkatzen doch nicht mehr so sicher und undurchdringbar; der Guide setzt sich dafür ein die Männchen voneinander zu trennen, die Parkverwaltung hat hierfür aber kein Geld.

Von dort fuhren wir auf einen Abstecher nach Ramotswa, wo wir als Familie von 95-98 drei Jahre lang lebten und entsprechend viele Erinnerungen an unser Haus und die Krankenhausanlage haben. Auf unser ehemaliges Grundstück kamen wir leider nicht drauf, es sah aber alles ein bisschen verwildert aus - nicht zu vergleichen mit den Tagen wo Mum und unser Gärtner Ra Tax sich liebevoll um den Garten kümmerten und viele Blumen das Gelände schmückten. Auch der hohe Kaktäen-Wall um das Grundstück herum sieht auch ziemlich verwildert und verwunschen aus. Von dort spazierten wir zum Krankenhaus, dem Bamalete Lutheran Hospital, wo wir wegen unserer Kamera ruppig von einer Schwester angefahren wurden. Nach ein paar erklärenden Worten sagte Sie dass sie den letzten Arzt, welchen wir noch aus unserer Zeit kennen, rufen würde. Dr Vincent war so freundlich und herzlich sodass er sich Zeit für uns nahm um uns in seiner Pause das Krankenhaus zu zeigen und ein bisschen über die Entwicklung der vergangenen Jahre zu erzählen. Wir sahen die Kapelle, das Hospiz, die neue Wäscherei und den Innenhof des Krankenhauses. Dieser Abstecher hat viele Erinnerungen in uns ausgelöst und wir sind Gott dankbar dass wir Ramotswa wiedersehen und unseren Mädels zeigen konnten.

In Gaberone aßen wir noch schnell bei Spurs und fuhren dann in der Nacht (mal wieder) nach Serowe zum Khama Rhino Sanctuary, dem einzigen Ort on Botswana wo es noch Nashörner gibt. Trotz der späten Stunde ließ man uns rein und wir campten zum ersten Mal in einem Nationalpark im südlichen Afrika. Trotz des Regens hatten wir einen guten Abend und morgens nutzen wir einen Wolkensturz um in nebeneinanderliegenden Duschparzellen unter grasbedecktem Dach zu Duschen - so konnten wir 4 beim Duschen uns trotzdem miteinander von Kabine zu Kabine unterhalten. Hiernach machten wir einen Game Drive, wo wir viele Tiere aber keine Rhinos sahen. Trotzdem toll!

Von dort ging es nach Norden zu den Salzpfannen - als wir auf dem Weg einen Tankwart fragten wie heftig der Regen in den letzten Tagen war (seit der Einreise hatte es geregnet), guckte uns dieser ein bisschen fragend an und sagte dass es mehrere Wochen nicht mehr geregnet hatte. Da wurd uns bewusst dass die Kalahari Wüste nicht mehr weit sein konnte und unsere muffigen Zelte endlich trocknen konnten. Gleich am Anfang der ersten Salzpfanne verfuhren wir uns schon und fuhren, unserem GPS nach, über das (trockene) Salz ohne andere Spuren zu finden. Zwischen den Salzflächen gab es buschige Erhebungen, welche aufgrund von schlecht sehbaren Tierbauten ziemlich abendteuerlich waren. Irgendwann sahen wir einen Wasserturm in der Ferne und David setzte sich auf die Stoßstange um mit seiner Taschenlampe den Boden auf Löcher abzusuchen. Einmal verschwand ein Reifen zu Hälfte in einem Loch, aber Dank 4x4 war das kein Problem - Rückwärtsgang einlegen und raus.

Mit großer Erleichterung erreichten wir eine Straße welche entlang eine Zaunes verlief. Mittlerweile war es Stockduster und nach ein paar KM wurde uns bewusste dass wir nicht an einem Kuhgehege sondern einem Pestschutzzaun entlang fuhren. Nach mehrfachem Wenden und vielen Kilometern erreichten wir das einzige Tor der Region, welches gar nicht so weit von unserem urspünglichen Einmündungspunkt lag. Der Wachmann, der die Taschenlampe gewackelt hatte um uns zu sich zu lotsen, beschrieb uns den Weg zur Lekhubu Island wo wir nächtigen wollten.

Lekuhbu ist eine Erhebung in der sonst sehr flachen Salzpfanne, welche vom Sonnauf- und Untergang in goldenes Licht getaucht wird und die ohnehin faszierenden Baobab Bäume noch mal spannender wirken lässt. Das einzig doofe war der stolze Preis von US$30 Person/Nacht, was angesichts des Plumpsklos als einzige Einrichtung nicht
wirklich gerechtfertigt war.

Von dort aus setzte sich Mona zum ersten Mal in Afrika hinters Steuer und chauffierte uns auf dem Steg zwischen zwei Salzpfannen nach Norden. Selbst in der heißen, einsamen Einöde leben vereinzelt Menschen und kultivieren dort Rinder. Nach einem kurzen Umweg über das Nata Bird Sanctuary (wo wir einige Flamingos sehen konnten) fuhren wir nach Maun, welches das Eintrittstor zum Okavango Delta ist und seine Daseinsberechtigung dem Tourismus zu verdanken hat. Unser bewährter Reiseführer (Hupe Verlag - sehr hilfreich!) empfahl eine tolle Lodge wo wir unsere Zelte aufklappten und uns am nächsten morge einen guten Brunch genehmigten.

In Maun tankten wir, kauften ein und buchten die Campsites für die Moremi und Chobe Nationalparks. Was wir dort erlebten, darüber berichten wir im nächsten Artikel.