Samstag, 4. Juni 2011

Small update...

For our english speaking friends, we have added the Translate Button in the menu to the left. The translation results are sometimes amusing and confusing, but you might get the rough point of what we are saying :) But then again a picture says more than 1000 words...
Yours, M+T

Zu Besuch im Seehund-Hort

Am letzten Sonntag sind wir dann nach dem Gottesdienst Richtung Kaikura gefahren wo wir schon auf dem Weg eine „Seal-Colony“ besucht haben, die uns schon auf dem Weg wärmstens empfohlen wurde. Wir wurden nicht enttäuscht: einen kurzen Weg zu einem hohen Wasserfall und im Becken dieses Wasserfalls waren dutzende von Babyseehunden die total zutraulich waren. Man durfte sie nicht berühren, aber sie waren so verspielt, dass sie manchmal richtig auf einen zugehoppelt kamen. In dem Becken sprangen sie wie wild um die Wette, auf Steinen versuchten sie sich schon im Zweikampf und waren einfach total süß!

Da es schon am dunkel werden war, sind wir weiter und haben uns bei einem Campingplatz am Meer niedergelassen. Morgens den Sonnenaufgang aus dem Fenster zu sehen und beim Frühstück zu entdecken, dass sogar direkt neben uns auf den Steinen ein Seehund sich schon nach der Sonne reckte, waren die Highlights, mit denen man sehr gerne in den Tag startet :)

Da Kaikura eher eine sehr touristische Stadt ist (wo man für alles zahlen darf, was man sehen will), beschlossen wir auf die Halbinsel zu fahren, den Rundblick (siehe Panorama) zu genießen und dann auf dem Weg nach Picton noch mal die Babyseehunde zu besuchen. Bei Tag konnte man sie noch mal so richtig bewundern und wir konnten uns kaum von diesem wunderbaren, fast geheimen Ort losreißen.



Abends genossen wir das bestbewerteste Backbacker Hostel in Picton und durften sogar für den gleichen Preis, wie wenn wir in unserem Busschen geschlafen hätten, ein Doppelzimmer haben - Gott ist so gut :)

Am Dienstag fuhren wir etwas verspätet ab Picton Richtung Wellington. Das gute daran war, dass wir einen schönen Sonnenuntergang auf der Fähre hatten :) Jetzt sind wir wieder auf der Nordinsel und haben uns von der Südinsel verabschieden müssen.

Dienstag, 31. Mai 2011

Kahurangi NP & Nelson

Nachdem unser letzter Treck voll Abenteuer und immer wieder großen Herausforderungen war (Gilespies), war unser letzter Track (letztes Wochenende) eher gemütlich und entspannt. Wir hatten geplant ihn in 4 Tagen zu machen haben dann aber entschlossen die Strecke die wir am ersten und zweiten Tag gelaufen waren am dritten komplett zurück zu laufen. Erstens ging es fast die ganze Zeit bergab (dadurch gut zu schaffen) und zweitens muss Toby noch einige Stunden aufarbeiten, und dafür braucht er Zeit :)

Schon am Anfang, nach einer halben Stunde laufen, trafen wir auf eine Familie mit 6 Kindern (4 eigene Mädels und 2 Adoptivjungs) die einen Tagesausflug mit Picknick gemacht haben. Wir haben uns ein bisschen mit ihnen unterhalten und sie haben uns dann kurzerhand zum Abendessen bei ihnen eingeladen und uns angeboten unseren Kiwi Van über Nacht bei ihnen im Garten zu parken. Das daraus 3 Nächte werden, und auch wir mal für sie kochen, dass ich mich super mit ihren Kindern verstehe und wir die Zeit zusammen so genießen würden, war in dem Moment noch nicht ganz absehbar ;)

Diese Familie hat uns mal wieder gezeigt, dass trotz vieler Kinder, vielen Terminen und einem busy Alltag, ein offenes Herz für Fremde nicht so schwer ist, wie es manchmal aussieht – und für uns war es voll der Segen und eine schöne Erfahrung! Sehr ermutigend! Der Familienvater meinte, ihnen sei es wichtig Touristen zu zeigen, dass die Leute hier nett & offen sind und einfach das sie eine gute Erfahrung machen – es gäbe genug Touris die keine guten Erfahrung mit Einheimischen machen. Nun, für uns war es wirklich super und trotz Kindertrubel sehr entspannt :) Bei den Fotos findet ihr auch ein Foto von der Familie auf ihrem Sofa zuhause.

Der Track ging die meiste Zeit durch einen Wald, unten im Tal gurgelt ein Bach und an den Seiten gab es immer wieder Wasserfälle. Gegen Ende, als wir fast bei einer der Hütten ankamen, wurde die Landschaft komplett anders: Hügel mit goldgelben Gräsern und und zwischendurch mosartige grüne Flächen. Die Hütte war bei unserer Ankunft schon gut gefüllt. Zwei Familien mit Kindern und dann noch ein Pärchen im Alter unserer Eltern und eine Freundin von ihnen. Mit denen haben wir dann einen schönen und entspannten Abend verbracht. Es war sehr cool so viele einheimische Kiwis (Neuseeländer) zu treffen – es war interessant wie sie so leben und zu sehen wie manche ihre Freizeit gestalten.

Am nächsten Tag haben wir vormittags „Pottholes“ besucht, eine Art Löcher oder Versenkungen im Boden. Es sieht dann so aus, als ob die Erde von unten her aufgesogen wird... echt urig – aber irgendwie cool. Danach sind wir eine gute Stunde zum nächsten Hut gelaufen, und den hatten wir dann sogar für uns – es kam niemand mehr dazu. Es war ein cooles Gefühl mitten in der Pampa eine Hütte für sich zu haben. Toby hat mir stundenlang ein Buch vorgelesen und wir haben noch lecker gekocht – eine tolle Zeit!

Am nächsten Tag sind wir dann die ganze Strecke (ca 5 Stunden Laufzeit) zurück gelaufen und wurden 10 min vor Ende der Wanderung noch mal mit einer Sicht auf die Schneebedeckten Berge belohnt – die wir die ganze Zeit wegen den tiefliegenden Wolken nicht sehen konnten. Es war rundum ein toller Track und auch eventuell unser letzter hier in Neuseeland – mal schauen ob die Zeit noch einen hergibt ;)

Nach dem Track haben wir eine knappe Woche in Nelson verbracht. Anfangs bei der netten Großfamilie und dann bei dem Pastoren-Ehepaar der Calvary Chapel Nelson, wo wir schon mal vor ca. 2 Monaten waren. Bei ihnen durften wir sogar im richtigen Bett schlafen ;) - ja es ist immer wieder was besonderes - haben die zwei Nächte wie auch die Tage bei ihnen sehr genossen. Toby hat die Zeit tagsüber weitgehend zum arbeiten benutzt, während ich durch die Stadt gebummelt bin oder am Blog geschrieben habe.

Freitag, 27. Mai 2011

Arthurs Pass & Cave Stream

Es kam der Tag wo wir uns schweren Herzens von Barrys Bay, dem schönen Hostel und den netten Hosteleltern (Gill & Des) trennen mussten. Bei tollem Wetter fuhren wir von Banks Peninsula Richtung Arthurs Pass. Die Landschaft veränderte sich langsam und wir waren auf einmal umringt von schneebedeckten Bergen.

Auf dem Weg zum Pass (wo wir auch übernachten wollten) wollten wir eine Höhlenwanderung machen. Da wir aber nicht das Risiko eingehen wollten nach der Wanderung im Dunkeln zu landen, verschoben wir es auf den nächsten Morgen und genossen bald darauf einen hammer Sonnenuntergang. Direkt hinter den schneebedeckten Bergen ging die Sonne unter...

Wir fuhren zu Lake Pearson, wo schon einige weitere Camper ihre Zelte oder Campingwagen stehen hatten und suchten uns ein schönes Plätzchen am See. Am nächsten Morgen haben wir einen schönen Sonnenaufgang genossen und sind nach einem von Enten umringten Frühstück wieder Richtung Höhle gefahren. Dort angekommen, haben unsere neuen Wasserschlappen eingeweiht und sind dann Richtung Höhleneingang gelaufen – zum Teil noch über ein bisschen Schnee. Wir wussten, dass das Wasser in der Höhle (was im Höhleneingang bis zur Hüfte gehen sollte, aber bei uns doch etwas höher als der Bauchnabel war), eisig sein würde – aber das man nach 5 Minuten kein Gefühl mehr in den Füßen hat und auch die Beine ziemlich unter der Kälte leiden, hatten wir uns dann doch nicht so ausgemalt. Die Höhlenwanderung sollte ca. 1 Stunde dauern und man musste gegen den Strom (im meist knietiefen Wasser), die Höhle aufwärts klettern (es sei sicherer). Prinzipiell ging dies ganz gut, die Wände waren aus Kalkstein und das Wasser hatte die Höhle schon so ausgespült, dass man viele Orte zum festhalten hatte.

Nach 45 Minuten kamen wir an ein paar kleine Wasserfälle (etwa Mitte der Höhle), die aber leider größer waren als normalerweise, weil auch mehr Wasser durchfloss als sonst. Wir wussten es von Anfang an, wollten es aber trotzdem versuchen ;) Einen Wasserfall sind wir hochgeklettert. Aber gleich danach kamen noch mal zwei, und als Toby einen seiner Schuhe beim Hochkletterversuch verlor und die Strömung einfach zu stark war, beschlossen wir den langen Weg wieder zurück zu kehren. Dies ging zwar schneller, weil wir mit der Strömung gingen, aber man musste bei manchen größeren Stufen aufpassen, dass das Wasser einem die Beine nicht unter dem Körper wegriss. Auf dem Weg zurück verlor Toby noch seinen zweiten Schuh, und war dann nur in dicken Socken unterwegs... zum Glück waren die Füße eh taub, dass heißt es hat im ersten Moment nicht so den großen Unterschied gemacht (am nächsten Tag waren seine Füße dann erst mal geschwollen und taten weh).

Nach einer guten halben Stunde sahen wir wieder Tageslicht und waren sehr froh das kleine Abenteuer gut überstanden zu haben und ohne größere Zwischenfälle wieder aus der Höhle raus zu kommen. Auf dem Weg nach draußen fanden wir nach ein bisschen Suchen einen der Wasserschlappen und gleich danach den Nächsten – wir waren froh, dass wir sogar diese nicht mehr missen mussten. Es hat ziemlich lange gedauert, bis die Füße wieder das komplette Gefühl zurück hatten, aber nach einem heißen Tee, trockenen Klamotten ging es uns schon gleich viel besser und wir waren froh, dass wir uns getraut hatten :)

Jetzt ging es wieder Richtung Arthurs Pass. Auf dem Weg dorthin wollten wir unsere Mittagspause machen und man hat uns auch einen Aussichtspunkt dafür empfohlen. Als wir dort ankamen, hatten die Wolkenschicht sich zugezogen und wir sahen nichts – dafür begrüßten uns eine wilde Meute Keas (die einzigen Bergpapageien der Welt). Sie sind so intelligent wie Affen, und spielen auch gerne verrückt, bzw. versuchen neue Sachen aus. Weil Menschen sie oft gefüttert haben, sind sie ein bisschen „zu“ zutraulich geworden. Sie landen auf den Dächern der Autos, versuchen die Dichtungsgummis an den Türen raus zu ziehen und alles was locker oder nicht ganz fest ist, ab zu machen. Das haben sie auch beim gelben Kiwivan versucht, aber zum Glück ist der so alt und robust, dass sie nicht wirklich was erreicht haben und nach kurzer Zeit aufgaben und nur noch auf dem Dach und unseren Spiegeln verteilt waren. Wir genossen diese Vögel in der Freiheit zu sehen und zu erleben wie sie wirklich drauf sind – sie haben auf jeden Fall keine Angst vor Menschen :)

Wir haben uns dann doch einen anderen Ort zum Essen gesucht, nicht das sie noch zu uns ins Auto kommen ;)

Dort trafen wir dann mal wieder einen Weka, ein Vogel der auf den ersten Blick ein bisschen wie ein Kiwi aussieht, aber größer & frecher ist und nicht so einen langen Schnabel hat. Er hat auch ein bisschen den Charakter eines Entdeckers und ist paar mal um die Autos gegangen um eventuell bei seiner Erkundungstour was aufregendes oder essbares zu finden :)

Nachdem wir die Natur, die Vögel und unser Mittagessen genossen hatten, ging es dann über den Pass wieder Richtung Greymouth, wo wir auch schon mal waren und eigentlich in dem tollen Hostel „Global Village“ für 2 Wochen mithelfen wollten (dies aber nicht geklappt hat, weil sie schon genug Helfer hatten). Dort verbrachten wir dann unsere Nacht und genossen eine warme Dusche :)



Und hier noch ein Panorama:

Dienstag, 17. Mai 2011

Unsere Zeit in der Barrys Bay


Heute war unser letzter Tag in der schönen Barrys Bay – morgen fahren wir dann über den Arthurs Pass nach Westen um dann langsam unsere Tour über die Südinsel zu beenden. Es ist schade von hier weg zu gehen, da die Banks Peninsula faszinierend ist, Des & Gil wunderbare Hosteleltern sind und das Haus hier echt schön ist. Die Arbeit im und ums Haus hat und beiden Spaß gemacht und wir werden den umfangreichen Garten mit den vielen Kräutern und Früchten vermissen. Dennoch ist es jetzt Zeit zu gehen und neue Dinge zu entdecken!

Die Zeit hier haben wir voll ausgekostet – wir haben einen kleinen Walk im Hinewai Reserve gemacht, sind mit Fahrrädern nach French Farm gefahren, haben Käse bei Barrys Bay Cheese Factory gekauft, sind Kanu gefahren und sind mit dem Auto hier ein bisschen erkunden gefahren. Heute Abend haben wir einen Sonnenuntergang auf der Bergkette erlebt, und diesen haben wir für euch (und uns) fotografiert und ein Panorama erstellt. Viel Spaß beim angucken!

Sonntag, 15. Mai 2011

Halfmoon in Barrys Bay

Momentan befinden wir uns auf der Banks Peninsula vor Chistchurch. Genauer gesagt WWOOFen wir bei der BBH Halfmoon Cottage in Barrys Bay. Eigentlich wollten wir schon langst wieder an der Westküste in Greymouth sein, aber das Hostel wo wir arbeiten wollten benötigt gerade keine weiteren Helfer. Nach Gebet mit ein paar Freunden aus der Calvary Chapel Christchurch (wat'n Name!) und ein paar Anrufen, wurde uns Arbeit im Halfmoon Cottage angeboten.

Hier ist es wirklich traumhaft – der Garten ist paradiesisch, das Meer ein paar Schritte entfernt, die Hosteleltern sind die Besten und das Holzhaus aus ist gemütlich und schön. Gott macht die Dinge echt toll! 2.5 Stunden arbeiten wir hier im und ums Haus mit – Mona richtet die Zimmer, macht Wäsche und Putzt während ich die Veranda streiche und kleine Hausmeisterarbeiten mache. In der restlichen Zeit arbeite ich oder wir gehen zusammen in der wunderschönen Umgebung spazieren.


Das ist auch die Überleitung zum nächsten Thema... ich habe ein nettes Tool zum Panorama Erstellen gefunden und gleich mal zwei gebastelt. Das Erste ist von der kleinen Halbinsel mitten in der Barrys Bay und das Zweite ist ein Nachtrag vom Tongariro Apline Crossing. Leider sind wir gerade ganz schön im Blog Rückstand, aber wir versuchen in den kommenden Tagen noch was zu backen.


Ausblick über Barrys Bay